Beizvögel

Der Wanderfalke (Falco peregrinus)
ist ein reiner Flugwildjäger, der im Sturzflug mit einer Stoßgeschwindigkeit bis zu 320 km/h auf seine Beute einschlägt, sie dadurch betäubt, um dann mit ihr zu landen und sie durch einen Nackenbiss zu töten.
Größe: 40-48 cm - Gewicht: 600-1100 g - Spannweite: 95-110 cm

Der Habicht (Accipiter gentilis)

In einem schnellen, wendigen sowie kraftraubenden und daher nur kurze Strecken andauernden Flug schlägt er sowohl Flug- als auch Bodenwild. Anders
als die Falken tötet der Habicht, indem er die Fänge in den Kopf und Nacken der Beute schlägt und dann kräftig zudrückt.
Größe: 48-60 cm - Gewicht: 650-1250 g - Spannweite: 100-120 cm

Der Steinadler (Aquila chrysaetos)
Er ist das Sinnbild von Kraft und Mut. Seine überaus großen und kräftigen Fänge ermöglichen ihm ein Beutespektrum vom Murmeltier über Hasen und Fuchs bis zu Gams- oder Rehkitz. Ebenso wie der Habicht ist er ein Grifftöter.
Größe: 80-95 cm - Gewicht: 3000-6500 g - Spannweite: 190-230 cm

Außer den drei o.g. Arten werden noch einige weitere Greifvögel zur Beizjagd geführt. Dies sind vor allem Ger-, Lanner- und Sakerfalke, die ebenso wie der Wanderfalke i.d.R. zur Flugwildjagd eingesetzt werden. Für die Jagd auf Hase und Wildkaninchen finden Rotschwanzbussard, Harris Hawk und Königsrauhfußbussard Verwendung.

 

Die Unterschiede in Größe und Gewicht beruhen in erster Linie auf der Tatsache, dass bei den meisten Greifvogelarten das weibliche Tier ca. 1/3 größer, insbesondere aber schwerer als der männliche Vogel ist. Letzterer wird deshalb in der  Falknersprache Terzel genannt.

 

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Falkenhof Großer Feldberg/Taunus